Das Kloster der Karmelitinnen in Gmunden

Abends um 9 Uhr wurde die Fahrt nach Kaplitz angetreten, wo sie am 2. Juli ge¬ gen 3 Uhr morgens ankamen. Nach kurzer Rast im Dechantshofe führen die Schwe¬ stern um 4 Uhr weiter nach Freistadt, wo sie noch einer hl. Messe beiwohnen und die hl. Kommunion empfangen konnten. Hier blieben sie bis 3 Uhr früh des nächsten Tages. Die Fahrt im geschlossenen Wagen ermüdete die Schwestern, besonders die be¬ tagte Priorin litt darunter sehr, so daß sie von Freistadt weg in dem offenen Wagen des Pater Beichtvaters fahren mußte. In Linz langten die Schwestern am 3. Juli gegen 10 Uhr an; sie fanden bei den Elisabethinen liebevolle Aufnahme. Zwei Tage blieben sie in Linz. Am 4. Juli tamen auch Fräulein Magdalena Traweger und Aloisia Petrowitsch von Gmunden nach Linz, um die Schwestern zu begrüßen und sich mit ihnen zu besprechen; sie führen so¬ gleich wieder nach Gmunden zuruck, um die nötigen Vorbereitungen zum Empfang zu treffen. Im Auftrage des Linzer Bischofs Grego¬ rius Thomas Ziegler begrüßte Kanonicus Schwerdtling die Schwestern und ord¬ nete ihre Weiterreise. Auch die Patres Kar¬ meliten begrüßten die angekommenen Schwestern mit großer Freude und luden sie für den nächsten Tag zur hl. Messe und Kommunion in ihre Kirche ein. Die Schwe¬ stern besuchten auch die Ursulinen in Linz, wo sie ebenfalls freundlichst aufge¬ nommen wurden. Hier trafen sie eine alte Schwester, die noch im aufgehobenen Kloster

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