Die alte Eisenstadt Steyr

-10-! m ü. d. l\f. Weyer an der Enns In de r Südostecke Oberösterreid:is, dem waldreid:isten Gebiet des ganzen Landes, liegt der hübsche, alte Markt Weyer, eingc- 1,e ttet in das anmutige Tal de r forellenreid:ien Gaflenz, die dort in die smaragdgrüne Enns mündet. Schon 1259 erstmalig erwähnt, erhielt Weyer in der Mitte des folgenden Jahrhunderts das Markt– recht. Den vielen Eisenhämmern, in denen das Rauheisen vom steirischen Erzberg zu hod:iwertigem Stahl verarbeitet wurde, ver• dankt Weyer - im 15. und 16. Jahrhundert „das güldene Märkt!" genannt - seinen raschen Aufstieg. An den Reichtum der ein– stigen Hammerherre11 erinnern noch heute präd:itige Bürgerhäuser, Epitaphien an der Pfarrkird:ie und im Bürgerspital ein wertvolles, präd:itiges Holzreliefhild, eine Nürnbe_rger Arbeit aus dem sech– zehnten Jahrhundert. Weyer an der Enns ist wegen seiner lieb– lid:ien Lage und des angenehmen Klimas seit vielen Jahrzehnten eine beliebte Sommerfrische. Schöue, bequeme Promenadenwege und zahlreid1e Ruh_ehänke laden zum geruhsamen Verweilen· ein. - Gelegenheit zu Höhenwand erun gen mit schönen Ausblicken. Hochtouren in die nahen Gesäuseherge, Tagesausflüge in die alte _Ei,;enst adt Steyr, zum hochinteressanten Erzberg bei Eisenerz, in da s wildromantische Gesäuse, nad, Admont mit berühmtem Stift oder ins nahe Waidhofen an de r Ybbs. Weyer ist Sd:inellzugs– st31 ion der Strecke Wien- S-elztal-lmrshruck. Autobusverbindung mit Steyr und Waidhofen an der Ybbs. Sd:iönes · Sd:iwimmbad, Jagd- und Fischerei-Gelegenheit. Im Winter günstiges Skigelände, Rod elbahn. Aerzte, Zahnärzte, Apotheken, Tonkino, Kaffeehäuser und ausgezeichnete Gaststätten mit n euzeitlichem Komfort. - Auskünfte erteilt das Bürgermeisteramt der Marktgemeinde Weyer an der Enns.

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