Zur Chronik der bürgerlichen Brauerei Steyr

1944 1951 1969 1970 1976 - 6 - Am 2. April, Palmsonntag des Jahres 1944 erfolgte der größte Angriff der US-Luftflotte und galt den Steyr¬ werken und dem Wälzlagerwerk; 418 Häuser wurden zer¬ stört. Die Objekte Pachergasse 9 - Johannesgasse 2 der BB Steyr wurden vernichtet, ins Betriebsgelände ebenso fielen 6 Sprengbomben. (Beilage Seite... Die AFErzeugung war vernichtet. Es erfolgte die Zu¬ sammenlegung BB Steyr AF und die AG des Herrn Franz Schachhuber zur "Vereinigten Sodawassergesellschaft m.b.H. Steyr bis 1970. Trotz wiederholter Aufforderung 1942 - 1944 durch NS Gauleiter Eygruber (aus Steyr) wurde der Name „Bürger¬ liche Brauerei Steyr, nicht in Steyrer Brauerei, Gau Oberdonau Ostmark" o.a. umbenannt. Im Mai 1951 stirbt der seit Jahrzehnten Vorsitzende der BBSt., Herr Dr. Hermann Beurle. Den Vorsitz übernimmt Herr Rechtsanwalt Dr. Christian Beurle, zu dieser Zeit jüngster Rechtsanwalt sterreichs. Er leitet die Geschicke Enns und Steyr bis 1982 im Vorsitz weiteres Vorstandsmitglied ist Dr. Anton Zangerl, Bankdirektor, Linz. Auf der 76. Generalversammlung der BB Steyr vom 13.12.1969 wurde eine Kapitalberichtigung (aus Eigenmitteln!) von 2 Mio Schilling auf 4 Mio Schilling im Verhältnis 1: 1 vorgenommen. wurde die Vereinigte Sodawassergesellschaft an die Osterr. Brau A.G. gegeben. Der Geschäftsleiter und Eigentümer, Franz Schachhuber war krank, 60 Jahre alt und arbeitsunfähig. Die BBSt. war nicht in der Lage, zusätzlich die AFErzeugung (Bluna, Afri-Cola, Frucade, Almdudler, Chabeo, Sinalco etc., usw.) zu übernehmen. Der AFG-Bereich des Depots Zipf wird teilweise (für Betriebe, Letztverbraucher, eigene Kunden) übernommen.

RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ4MjI2