Manfred Brandl - Der Kanonist Joseph Valentin Eybel 1741-1805

XXII. Habuerant exemtpiores commoda sua, sed habent etiam incommoda, quae iterum vel ecclesiastica sunt, vel civilia. Illis occurrere quoad tune fieri poterat, haud omisit Concilium Tridentinum relicta Episcopis qua legatis S. Sedis potestate providendi. Haec autem si tollere nequiret Princeps, tune negarentur Caesari, quae Caesaris sunt, nec summum et independens imperium in suo genere maneret: interim pii Principes potestatem ecclesiasticam de ea re prius consulere haud intermittent. XXIII. Quamdiu summum Ecclesiae caput cum sua omnium prima Ecclesia a religquis dissentiret, haud arbitror adesse consensum Ecclesiarum, insolens itaque esse tune romanam Ecclesiam Schismatis arguere. XXIV. Verba non sunt Praepositi Vittolae, sed ejus, qui vindicias Historiae Fleurii conscripsit, locum vero hunc compendio in usum tyronum adducere haud fuit opportunum. Martini e. Zusammenfassung Migazzis, ohne Datum Aller Gnädigste Frau. Die Anstände, welche ich wider das Lehrbuch des Professors Eibel gemachet habe, hatten zweyerley Gegenstände. Es finden sich in gedachtem Lehrbuche Stellen, und Sätze, welche der auf Euer Majestät allerhöchsten Befehl verfaßten und jüngst verbesserten Synopsis ausdrücklich widersprechen. Diese Stellen, und Sätze nebst den dazugehörigen Proben und Noten machen den ersten Gegenstand meiner Anstände aus. Die Professores Theologiae Gazzaniga und Bertieri sind der Meynung, daß alle derley Stellen, Sätze, Proben, Noten, und was immer dahin einige Beziehung hat, aus gedachtem Lehrbuche entweder ausgelassen, oder doch verbessert werden sollen; wenn anders Euer Majestat allerhöchster Willen ist, daß das Lehrbuch mit der Synopsis übereins stimmen soll. Dieses scheinet zween Professoribus eine ganz richtige, und ausgemachte Sache zu seyn. Der Hofrath von Heinke ist hierinfalls einer widrigen Meynung. Er behauptet ausdrücklich: man soll in dem eibelschen Lehrbuche nichts verbessern, noch viel weniger etwas auslassen. Seine Gründe sind folgende: lmo Weil alles dasjenige, was man gegenwärtig in diesem Lehrbuche findet, vorlängst in dem Lehrbuche des Professors Riegger, und in der sogenannten Adumbratione Juris Ecclesiastici des Professors Eibel enthalten war. Diese 248

RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ4MjI2