54 dafür wurden von dem Kinderferienwert der V. F. (für 7 Schuler) (S 378.—), der Elternvereinigung (S 250.—), den Eltern der beteiligten Schuler (S 455.—) und aus den Sammelgeldern der Anstalt bestritten. Die Sammelgelder entstammten den Erträgnissen der Weihnachts¬ akademie 1935 (S 501.79), des Schauturnens 1936 (S 301.10) und einer Spendensammlung (S 619.05). Allen Forderern des Heimes sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Kr. Unterstühungswesen. A. Für die Schüler der Anstalt. 1. Frühstücksmilch. Durch 29 Schulwochen, vom 4. November bis 29. Mai, erhielten täglich durchschnittlich 70 Schüler je einen Viertelliter warme Milch gegen einen wochentlichen Kostenbeitrag von 50 g, der bei 29 Schülern durch Zuschusse von der Winterhilfe der Stadt Steyr auf 20 g und 10 g gesenkt werden konnte. Diesen Schulern, Kindern arbeitsloser oder onst bedürftiger Eltern, wurde auch noch ein Stuck Gebäck kostenlos ver¬ abfolgt. An vollbezahlter Milch wurden 1678.75 Liter, an ermäßigter 1047.5 Liter ausgegeben, wofür S 005.27 eingingen. Angeschlossen war die ganze Durchführung an die Schulmilchattion des Stadtschulrates Steyr, die von dem Herrn Stadtschulinspektor Regierungsrat Karl Hackt, dem für sein vielfaches Entgegenkommen aufrichtiger Dank ge¬ bührt, für die Volks= und Hauptschulen in großzügiger Weise organisiert wurde. 2. Weihnachtsspenden. Die Elternvereinigung widmete S 200.— zur Verteilung als Weih¬ nachtsspenden an bedürftige Schüler. So konnten am 22. Dezember 4 Schuler je S 20.— und 10 Schüler je S 12.— erhalten. 3. Unterstützungen bei Stitursen. Um möglichst allen Schülern und Schülerinnen der zugelassenen Klassen die Teilnahme am Stiturs zu ermöglichen, wurden bei dem ersten Stiturs S 65.—, bei dem zweiten S 30.— und bei dem dritten 48.— als Unterstützungen gegeben, wofür die Elternvereinigung S 150.— zur Verfügung gestellt hatte. Der Restbetrag von S 1.— wurde der Ferienaktion zugewiesen. Ferienation. Vom 8. Juli bis 4. August werden 33 erholungsbedürftige Schuler der Anstalt einen vierwöchigen Ferienaufenthalt im Schuler=Landheim in Vorderstoder genießen können. Dieser Schüler sind bei dem Kinder¬ erienwert der Vaterländischen Front angemeldet; für die übrigen Schuler mussen, da die nach dem Einkommen der Eltern abgestüften Beitrage der Schuler selbst die Kosten nur zum geringen Teil decken, die Erträgnisse der Schulerakademie und eine Spende der Eltern¬ vereinigung in der Höhe von S 250.— herangezogen werden. Allen Spendern und allen, die auf andere Art die Fürsorgewerte der Anstalt unterstützten, sei hiemit der wärmste Dank ausgesprochen. Zugleich wird auch um weitere Unterstützung für die Zukunft herzlich gebeten, da die Nor unter der studierenden Jugend oft erschrecken groß ist, während anderseits das Studium, wenn es ernst genommen wird, Geist und Körper stark anstrengt.
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