28. Hugo Fleischmann, evang. Pfarrer, erteilte evangelischen Religionsunterricht in 2 Abteilungen (1.—4. Klasse, 5.—3. Klasse); wochentlich 4 Stunden. 29. Josef Pilz, Kooperator, erteilte katholischen Religionsunterricht in 2, 30; wochentlich 4 Stunden. d) Probelehrer: 30. Fritz Hadeyer, unterrichtete im 2. Halbjahr selbständig Geo¬ graphie in 2 und Turnen in 62 +65; wochentlich 5½ Stunden. 31. Gunter Holub, unterrichtete im 2. Halbjahr selbständig Deutsch in 42, Franzosisch in (Form C); wochentlich 8 Stunden. 32. Ferdinand Nagl. C. Worte des Gedenkens an Professor Hildegard Holzer. Mit Ende Juli 1936 trat Pro¬ fessor Hildegard Holzer, durch Kranklichkeit gezwungen, auf eige¬ nes Ansuchen vorzeitig in den dauernden Ruhestand. Im Jahre 1880 in Brunn ge¬ boren, besuchte Hildegaro Holzer zunächst die Volks= und Burger¬ chule ihrer Vaterstadt. Infolge der Versetzung ihres Vaters in eine kleine normayrische Stadt war der Besuch einer Mittelschule un¬ möglich geworden; zudem nahm die Pflege der damals schwerkranken Mutter und die Führung des Haushaltes für Vater und Bruder alle Kräfte in Anspruch. Erst nach einigen Jahren, als die Familie wieder nach Brunn zuruckgekehrt war, begann Hildegard Holzer das Studium der Mittelschulfacher, die ie, fast ohne fremde Hilfe, so er¬ folgreich durcharbeitete, daß sie am damaligen städtischen Lyzeum in Brunn im Jahre 1910 das Zeugnis der Reise mit Auszeichnung erwerben konnte. Nach dem Besuch der Hochschulen in Wien, Genf, Paris und London legte Hildegard Holzer zuerst im Mai 1915 die Lehramtsprüfung für Franzosisch und Englisch vor der Wiener Prüfungskommission für Maschentyneen ab und er¬ ganzte 1916 ihre Lehrbefähigung noch für Deutsch. Zur Ablegung eines Probe=Halbjahres wurde die junge Lehramtsanwarterin im Sommer¬ semester 1915/16 dem Mädchentyzeum des Schulvereines für Beamten¬ tochter, Wien, VIII., zugewiesen, nachdem sie schon vorher durch fünf Monate als Supplentin am Mädchentyzeum Dr. Wesely, Wien, III., gewirkt hatte. Zu Beginn des Schuljahres 1917/18 zur Supplentin am Mädchen¬ lyzeum in Steyr bestellt, wurde Hildegaro Holzer Ende 1921 in den
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