59. Jahresbericht des Bundesrealgymnasiums Steyr 1935/36

Anzahl von Mitgliedern des Lehrkörpers auszusprechen. Diese Ver¬ sammlungen fanden für die Eltern der 1. Klasse am 21. Oktober statt, für die der 3. a und 3. Klasse am 22. Oktober, für die der z. a und 2. Klasse am 23. Oktober, für die der 4. a uno 4. Klasse am 24. Ok¬ tober, für die der 6. Klasse am 25. Oktober, für die der 1. a u. 1. Klasse am 28. Oktober, für die der 8. a uno 8. Klasse am 29. Oktober und schließlich für die der 5. a und 5. Klasse am 30. Oktober. Bei diesen Versammlungen wurden in Anwesenheit des Direktors, der jeweiligen Klassenvorstande und Vertreter der wichtigeren Unter¬ richtsfacher Fragen padagogischer Art in freier Aussprache erörtert und die Vertreter in den Ausschuß der Elternvereinigung gewählt. Die Wahlen hatten folgendes Ergebnis: 1. à Kl.: Herr Dr. Käyser Rudolf, Arzt; 1. Kl.: Frau Jungwirth Margarete, Oberfinanzrats¬ gartin; 2. Kl.: Herr Trauner Franz, Hauptschuldirektor: 2. Kl.: Herr Ramner Max, Steuersekretär; 3. a Kl.: Herr Stummer¬ Gehmair Max, Buchdruckereibeamter; 3. Kl.: Frau Reschenever Marie, Steuersekretarsgattin; 4. Kl.: Herr Reitter Ferdinand, Kaufmann; 4. Kl.: Frau Fuchs Marie, Reg.=Bauratsgattin; 5. à Kl.: Herr Ing. Infuhr Josef, Oberbaurat; 5. Kr.: Frau Kayser Mar¬ garete, Arztensgattin; v. Kl.: Herr Ing. Rößler Eugen, Prokurist; I. Kl.: Herr Rescheneder Felix, Steuersekretär, Hauptmann a. D., 8. à Kl.: Herr Ernstbrunner Gouaro, Schuldirektor i. R., 8. Kl.: Frau Widhalm Martha, Arztensgattin. Der Lehrkörper war im Ausschuß durch den Direktor und Studien¬ rat Prof. Anton Neumann sowie durch den Dienststellenleiter der VI. Prof. Dr. Friedrich Doppler vertreten. In der am 29. November 1955 tattgefundenen konstituierenden Ausschußsitzung der Elternvereinigung wurde Herr Ing. Eugen Roßler zum Obmann und Herr Oberbaurat Ing. Josef Infuhr zum Obmann=Stellvertreter gewählt. Weitere Ausschußsitzungen wurden am 17. Dezember 1935, 21. Februar 1930 und 30. Juni 1930 abgehalten. Die Mittel, welche der Elternvereinigung aus den Mitglieds¬ beiträgen zustossen, wurden im Interesse der Schüler verwender, namentlich zur Ausgestaltung der Schüleroucherei und zu Unterstützun¬ gen bedürftiger Schüler. 2. Sprechstunden. Die Sprechstunden wurden, soweit es möglich war, an einzelnen Tagen der Woche zur gleichen Zeit angesetzt, um der Elternschaft das Einholen der Auskünfte zu erleichtern. Auswärtigen Eltern wurde auch stets außerhalb der eigentlichen Sprechstunden Auskunft gegeben. Die Sprechstunden waren erfreulicherweise rege besucht und konnten so in vielen Fallen manchen Gefahren für den günstigen Unterrichtserfolg, den die Lehrer sa ebenso wie die Eltern wünschen, vorbeugen. Sie konnten aber noch bessere Wirkungen zeitigen, wenn die Eltern die Mühe nicht scheuen wurden, sich möglichst oft über den Wissensstand, das Betragen und den Fleiß ihrer Kinder zu erkundigen. Eine Nachfrage freilich bloß unmittelbar vor Zensurabschnitten, wie sie leider in manchen fallen beobachtet werden mußte, führt nicht nur infoge der beschränkten Raumverhältnisse zu unleiblichen Zustanden, sondern ist auch wegen der kurze der für die einzelne Partei dann zur Verfügung stehenden Zeit und wegen der zu diesen Terminen meist schon abgeschlossenen Klassifi¬ kation von recht geringem Wert.

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