12. Skoliose 10 (6.4 %), Kypostoliose 1 (0.0 %). 13. Sonstige krankhafte oder abnormale Zustände: Angeborener Plattfuß 2 (1.3 %), operierte Hasenscharte 1 (0.0 %), Kryptorchismus 12 (1.07), Linkshändigkeit 3 (1.9 %), Farbenblindheit 1 (0.0 %). Kii. Die Kautschwierigkeiten der Anstalt. Eine Aenderung in den Raumschwierigkeiten, unter denen die Anstalt seit Jahren zu leiden hat, ist bedauerlicherweise noch nicht ein¬ getreten. Der wiederholt in nicht zu ferner Zukunft in Aussicht gestellte Neubau mußte unterbleiben. In einer Zeit, in der sogar die Auflassung einzelner Mittelschulen in Betracht gezogen wurde, mußte auch die Hoffnung auf die Durchführung des Neubaues sinken, wenn auch die maßgebenden Stellen, wie hier dankbar vermerkt werden soll, den Plan für den Neubau durchaus nicht aufgegeben haben. Daß sich die Raumschwierigkeiten im heurigen Schuljahr stunden¬ planmäßig besonders unangenehm fühlbar gemacht haben, hat ver¬ schiedene Gründe, von denen die wichtigsten kurz gestreifteien. Die Parallelführung des Sprachunterrichtes in den nach Form A und C gemischten Klassen (5. b, 6. und 1. Klasse), die Verwendung des Lehr¬ zimmers der 3. Klasse als Gesangszimmer, die wegen der Kleinheit der Raume notwendige Teilung des Zeichenunterrichtes und das Vor¬ handensein einer Wanderklasse (S. à Klasse) erforderte die Bereitstellung von geeigneten Unterrichtsraumen über die Zahl der Klassenzimmer hinaus, was zu einer stundenplanmäßigen Verknüpfung der genannten Stunden mit den Chemie=, Physik= und Turnstunden führte, während derer sonst besetzte Klassenzimmer für einzelne Stunden frei wurden. Daß dabei auch die im gleichen Gebäude untergebrachte Volksschule, die Turnstunden beanspruchte, ein wesentliches Hindernis war, ist leicht einzusehen. Beispielsweise mußte deshalb bei der Unterbringung von 19 Turnabteilungen, die 57 Turnstunden erforderten, in 5 Fallen auch von der Ansetzung einer 6. Vormittagsstunde Gebrauch gemacht werden, obwohl diese für Schuler und Lehrer eine starke Belastung darstellt. So ergeben sich aus den Rauschwierigkeiten letzten Endes mannig¬ fache Schädigungen nicht nur des Unterrichtserfolges, sondern auch der Gesundheit von Schülern und Lehrern, worauf immer wieder hin¬ gewiesen werden muß. Die Direktion darf diesen Bericht nicht schließen, ohne dem Herrn Burgermeister der Stadt Steyr Dr. Josef Walt den geziemenden Dank zum Ausdruck zu bringen, daß er jederzeit nach Möglichkeit die Raum¬ schwierigkeiten zu verringern trachtete. XIV. Schule und Haus. 1. Elternvereinigung. Wie in den früheren Schuljahren wurde auch heuer die Haupt¬ versammlung der Elternvereinigung mangels eines geeigneten Raumes klassenweise abgehalten, aber nicht an dem gleichen Tag, sondern zeitlich verteilt, um den Eltern Gelegenheit zu geben, sich mit einer großeren
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