23. Willibald Huber, Verwalter der physikalischen Lehrmittel¬ sammlung, lehrte Naturlehre in 40; Kurzschrift in 42, 45; inoblig. Kurzschrift in 52, 50; wochentlich 10 Stunden. 24. Dr. phil. Karl Loiol, Vorstand der 2. Klasse, lehrte Latein in 20, 42; Gesang in 12, 10, za, 20, 32, 35; wochentlich 21 Stunden. 25. Hedwig Reichel, lehrte Handarbeit für Mädchen (Nabel¬ arbeit) in 3 (2 Abr.); inoblig. Nabelarbeit in 10, 455, 6 +- 8: wochentlich 10 Stunden. 26. Walter Reitmayr, Vorstand der z. a Klasse, lehrte Latein in 1a, za, 3 a und seit der Erkrankung der Frau Prof. Holzer Deutsch in 25; wochentlich 17, bezw. 21 Stunden. 27. Anton Stadler, lehrte Turnen und leitete den Freiluft¬ nachmittag für Knaben in 1a, 121, za, 20, 3a (2 Abr.); wochent= lich 21 Stunden. 28. Herta Wascher, lehrte Turnen und leitete den Freiluft¬ nachmittag für Mädchen in 1, 2, 3, 4, 5 + 0, 7 + 85; wochent= 21 Stunden. 29. Erich Joenet, lehrte Deutsch in za, 6, 8 a; Englisch in 50 (Form A), 7 (Form A); wochentlich 20 Stunden. 30. Hugo Fleischmann, evang. Pfarrer, erteilte evangelischen Religionsunterricht in zwei Abteilungen (1.—4. Klasse, 5.—3. Klasse); wochentlich 4 Stunden. 31. Felix Königseder, Kooperator, erteilte katholischen Reli¬ gionsunterricht in 20, 42; wochentlich 4 Stunden. d) Probelehrer: 32. Dr. phil. Wilhelm Klarl. 3. Josef Luta, unterrichtete im 2. Halbjahr selbständig Mathe¬ marit in 42; wochentlich 5 Stunden. 34. Georg Reitter. Schularzt: Dr. med. univ. Ludwig Lebisch. Schulwarte: August Gammer, Josef Werndl. S. Worte des Gedenkens. fühlbaren Verlust. Das Schuljahr 1933/30 brachte der Anstalt einen Studienrat Pro- Zwei hervorragende Mitglieder des Lehrkörpers - fessor Gregor Goldbacher und Studienrat Prof. Emil Stephan — traten wegen der Erreichung des 60. Lebensjahres in den dauernden Ruhestand. Durch mehr als ein Menschenalter an der Anstalt tätig, bildeten sie ganze Generationen von Steyrern in ihren Fächern Mathematik und Darstellende Geometrie, bezw. Mathematik und Physik — aus, so daß sie nicht selten in ihren späteren Dienstjahren chon die Kinder ihrer ehemaligen Schuler unterrichteten. Reicht das Lebenswert des St.=R. Prof. Gregor Golovacher weit über den Rahmen der Schule hinaus, so bildet das Lebenswert des St.=R. Pro¬ fessor Emil Stephan eine mustergültige physikalische Lehrmittel¬ ammlung, die jeder Großstadtschule zur Zierde gereichen wurde. Beide arbeiteten und bauten vereint an dem, was man die Tradition der Steyrer Mittelschule nennen konnte, namlich eine Behandlung der Schuler, die Strenge und Wohlwollen vereint und von unverrarer Gerechtigkeit geleitet ist, und eine treue Kollegialität zu den Amts¬
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