untersucht, die Krankheitserscheinungen einzeln festgestellt und darüber die Eltern verständigt. für Der Schularzt besorgte weiters die ärztlichen Untersuchungen Turn= und andere Unterrichtsbefreiungen und traf die notwendigen Ma߬ nahmen zur Forderung der hygienischen Zustande im Schulgebäude. Schulärztlicher Bericht für 195132. Aerztlich untersucht wurden 133 neueingetretene Schüler. Hiebei wurde folgender Befund erhoben: 1. Der Ernährungszustand war bei 38=28.00 sehr gut, bei 79= 59.4% gut, bei 16=12 ein minder guter. 2. Von allgemeinen Erkrankungen fand sich bei 52=39.11 Blut¬ armut der verschiedensten Grade, bei 21.51 Rhachitis. Schilddrusenvergrößerungen zeigten 129 im mittleren Grade, 10.8% im hoheren Grade. 4. Zahn=Karies wurde konstatiert in 41 Fallen = 30.80, plombierte Zähne in 73 Fallen = 54.90 5. Vergrößerte Mandeln hatten 60=45.10, bei 10.80 Schuler waren die Mandeln entfernt. 6. Bei 10.8% Schuler fand sich ein spezifischer Katarry der un¬ genspitzen, bei 10.8% eine Affektion der Hilusdrusen. 7. 86% Schuler haben Druckempfindlichkeit der Blinddarm¬ gegend, 75.30 sind wegen Blindoarmentzündung und 21.5% wegen Leistenbruch operiert. 8. Anamische Herzgerausche haben 5=3.80, Pulsbeschleunigung 1290 9. Knochen und Mustel waren bei 43=32.30 sehr kräftig entwickelt, bei 58—43.6% mitteltraftig, bei 32=24.1% zart. 10.80 Schüler zeigte Extremitat nach Kinderlahmung. Lahmungserscheinungen der unteren ind turzsichtig, 2=1.5% weitsichtig, 10. 64.5% der Untersuchten 108% schielt. 11. Schwerhorigkeit bestand bei 4=30. 12. Von sonstigen tranthaften oder abnormalen Zustanden wiesen auf: 21.5% Lintshändigkeit, 86% Kryptorchismus, 75.30 Ab¬ weichungen der Wirbelsäule. Dr. Ludwig Lebisch, Schularzt. VI. Unterstützungswesen. A. Stipendien und Stiftungen. Auch im abgelaufenen Berichtsjahre stand kein Schuler der Anstalt im Genusse eines Stipendiums oder einer Stiftung. B. Schülerlade. Vermogensstand am 20. Juni 1932 : a) Einnahmen S 9965.92 „ 5707.61 b) Ausgaben S 4258.31 Kassarest Die Tätigkeit der Schulerlade erstreckte sich vor allem auf die Beschaf¬ fung von Lehrbüchern für die Unterrichtsbücherei (siehe c. V. Abschnitt A, Punkte, Seite 10; aber auch geldliche Unterstützungen erfolgten heuer in
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