steirr OBEROSTERREICH FREMDENVERKEHRSVERBAND STEYR A-4400 STEYR, RATHAUS | TEL. (07252) 23229 iiYu 'iip~tfr »ir»irm i~i> rc STEYR - ein Spaziergang durch die Jahrhunderte -' ■% H.S. LAUTENSACK -STEYR - Kupferstich 1554, Original seitenverkehrt gestochen Nicht weit von der Autobahn Wien - Salzburg ent fernt, liegt am Zusammenfluß der beiden Gebirgsflüsse Enns und Steyr die reizvolle, als Juwel alter Städtebaukunst bekannte Eisenstadt Steyr. Ihr Bild, bereits durch eine Radierung aus dem Jahre 1554, überliefert, hat sich bis in unsere Tage bewahrt. Kaum ein anderer Ort Österreichs karm auf solch en gen Raum eine derartige Fülle von architektonischen Kostbarkeiten aufweisen. Die modernen Industriean lagen, die das wirtschaftliche Fundament der Stadt darstellen, beeinträchtigen diesen Eindruck kaum. Sie sind am Rand der Stadt gelagert und stören weder durch Lärm noch durch Geruch. Ein geruhsamer Spaziergang durch die alten ver träumten Gassen erweckt den Emdruck, die Zeit stehe still. Plötzlich glaubt man sich in lange verflos sene Tage zurückversetzt. Der Entdeckerlust sind kei ne Schranken gesetzt und überall findet sich eine kaum übersehbare Fülle von künstlerischem Schmuck. Der Stadtplatz - vielfach als der schönste Österreichs bezeichnet - bietet sich in seiner ganzen Pracht dem Beschauer an. Das "Bummerlhaus", einer der bedeutendsten gotischen Profanbauten des Landes oder das Rathaus der Stadt, ein Rokokobau von erlesener Schönheit seien als besondere Höhepunkte genannt. Der "Innerberger Stadel", den bedeutendsten Wirtschaftsgebäuden der Renaissance zuzuzählen, ist heute der Sitz des Heimathauses, des Stadtmuseums. Neben einer reichhaltigen stadtgeschichtlichen und volkskundlichen Sammlung beherbergt es ein Eisenmuseum, welches sich zur Aufgabe gemacht hat, altes und ausgestorbenes Handwerk vor dem Vergessenwerden zu bewahren. Neben dem Eisenhandwerk wurde in Steyr aber auch die Eisenkunst gepflegt und Meister Mich. BlümeUiuber war es, der den bei nahe vergessenen Stahlschnitt zu neuer Blüte führte. Eine reiche kulturelle Tradition zeichnet die Stadt aus und manchem be rühmten Künstler vermittelte sie Inspiration zu neuem Schaffen. Peter Peuerl wirkte hier, Ludwig Anzengmber stand im alten Steyrer Theater als Schauspieler auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Die Großen im Reich der Töne, Franz Schubert und An ton Bruckner weilten oft bei Freunden in der Stadt und schufen an ihren unvergänglichen Werken. Zu jeder Jahreszeit bietet die Stadt dem Besucher eine Fülle von Sehenswürdigkeiten an. Um die Weihnachtszeit hat sie jedoch noch zwei Besonderheiten aufzuweisen. Das Postamt Christkindl ist heute bereits in aller Welt zu einem Begriff geworden und rund 1 1/2 Millionen Postsendungen gehen aus aller Welt über den kleinen, berühmten Wallfahrtsort am Rande der Stadt in alle Welt. Das Steyrer Kripperl, das letzte mechanische Puppentheater stellt das weihnachtliche Geschehen, von urwüchsigen VoUcsund Handwerksszenen umgeben, auf der der Stadt nachgebauten Bühne dar. Nicht nur der Kunstfreund ist von Steyr angesprochen. Eine Reihe von sportlichen und touristischen Einrichtungen macht dem Gast den Aufenthalt angenehm. Campingplätze und Wanderwege stehen ebenso zur Verfügung wie Tennisplätze, eine Minigolfan lage, eine Reitschule, oder ein modernes Freibad mit Vorwärmanlage und Tauchgarten. Im Winter laden die Kunsteisbahn, sowie ein neues Hallenbad mit Sauna zum Besuch ein. Steyr eignet sich aber auch besonders gut als Ausgangspunkt für Ausflüge m die nähere und weitere Umgebung. Vor den Toren der Stadt breitet sich der Damberg, Steyrs Hausberg, mit seinen vielen Wanderwegen aus. Den Naturfreund locken sicher die romantischen Flußtäler der Enns und Steyr, während der Kunstfreund von der Stiftskirche Garsten, den berühmten Stiften Kremsmünster, St. Florian und Wühermg entzückt sein wird. So übt das alte österreichische Kulturzentrum Steyr zu jeder Jahreszeit eme starke An ziehungskraft auf Touristen aus. Die Stadt bietet dem Gast Anreiz für das Auge, aber auch eine Atmosphäre der Ruhe und Beschaulichkeit. Werte, die ün Trubel des AUtages allmäh lich Seltenheitswert bekommen. STEYR
FREMDENVERKEHRSVERBAND STEYR A-4400 STEYR, RATHAUS | TEL. (07252) 23229 lü JilirUT TZ OBEROSTERREICH S C H L O S S - Steyr (Styraburg) Das auf einem Konglomeratfelsen vor der Steyr-Mündung thronende Schloß war bis ins 18. Jh. eine wehrhafte Burg. Wahrscheinhch wurde sie nach Besiegung der Magyaren in der Lechfeldschlacht zur Sicherung der Ostgren ze des Reiches erbaut. Von ihrer ursprüng lichen Anlage sind nur noch spärliche Reste vorhanden. Der gewaltige Turm mit quadra tischem Querschnitt reicht der Überlieferung zufolge noch in die Zeiten der Römerherr schaft zurück. Über dem gotischen Tordurchlaß, der die Felswand mit dem ersten Haus der Enge Gasse verbindet, lenkt ein Fresko die Auf merksamkeit auf sich. Ob das Bild der beiden Ritter auf eine überlieferte Sage von der Gründung der Burg zurückgeht oder anläßlich eines Turniers geschaffen wurde, ist nicht mehr auszuforschen. Auch kennen wir die Baugeschichte der mittelalterlichen Burg nicht. Es wird das Jahr 980 als Baujahr ange nommen. Jedenfalls hat das Herrscherge schlecht der Otakare, das bis 1122 hier resi dierte, bauliche Veränderungen vornehmen lassen. Als ältester Teil der Styraburg mag wohl der SW-Trakt mit dem wuchtigen Bergfried, im Volksmund "Römerturm" genannt, gelten. Der furchtbare Brand des Jahres 1727 verursachte an dem Gebäude großen Schaden. Die Pläne für das neue Schloß entwarf der Passauer Arch. Domenico d'Angeü, die Ausführung oblag dem Linzer Baumeister Johann Michael Prunner. Damals erhielt der nördlichen Trakt einen repräsentativen Hallenvorbau, gegenüber erstand die Fassade der Schloßkapelle. - Kaiser Leopold I. verkaufte 1666 die Herrschaft Steyr an Johann Maximilian Graf Bamberg. Dieser ließ im Burghof ein Brunnenbecken errichten, aus dessen Mitte eine Hundeplastik (Wappentier der Lamberge) aufragt. Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch der Uhrturm im Nordflügel. Den Burggraben überspannt eine Arkadenbrücke, die gegen den angrenzen den Park mit einem dachlosen Rundbau abschließt, welcher zu beiden Seiten mit barocken Schmiedeeisengittern geschmückt ist. In der Schloßkapelle werden standesamtliche Trauungen vorgenommen und Kammerkonzerte abge halten. STEYR
FREMDENVERKEHRSVERBAND STEYR A-4400 STEYR, RATHAUS | TEL. (07252) 23229 lü 'lÜTTÜT P^UIII I 'iiJ'iirTTT~"r=Tr~irc OBEROSTERREICH Das BUMMERLHAUS Die ältesten Gebäudeteile des kunsthistorisch bedeutsamen Bürgerhauses, die im Erdgeschoß einen fast quadratischen Turm umschließen, gehören nach Ansicht der Fachleute noch dem 13. Jhdt. an. Besitzer sind erst ab 1450 bekannt. Um die se Zeit gehörte das Gebäude dem Rentmeister der Herrschaft Steyr, Pandorfer. Sein Sohn Wolfgang verkaufte es 1473 um 1000 Gulden dem wohlhabenden Kaufherrn Prandstetter. Im Jahre 1490 erbte den Besitz Hans Brandstetter, der ob seines Reichtums im Volksmund der "reiche Brandstetter" genannt wurde. Der mit Kaiser Maximilian I. befreundete Bürgermeister und Handelsmann, der im Stadtgebiet noch mehrere Häuser besaß und dessen Handel sich über Deutschland, Böhmen, Ungarn und Italien erstreckte, ließ wahrscheinlich den vorde ren Trakt des Bummerlhauses in seiner heutigen Gestalt er bauen. Die im ersten Stockwerk angebrachte Jahreszahl 1497 läßt eine Neugestaltung vermuten. Das Erdgeschoß, dessen breite Fenster 1954 freigelegt wur den, überragt der mit reichen Maßwerkfries geschmückte erste Stock. Die Fenster des vom Giebel geschnittenen zweiten Stockwerkes befinden sich in überhöhten Bogennischen. Typisch ist die steile Dachlinie. Das Innere schmücken Säulen, Holztramdecken und kunst voll gestaltete Türbeschläge. Bemerkenswert ist ferner die Dachbodenstiege und im Hinterhaus eine frühgotische Wendelstiege aus Natursteinen. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte der Patrizierbesitz öfter seine Besitzer. Zumeist waren es angese hene Rats- und Handelsherren, die mit Stahl und Eisen, Wein und Venedigerwaren handelten. Seit der zwei ten Hälfte des 17. Jhdt. verblieben auf dem Hause nur der Weinhandel und die Gastwirtschaft. Über hundert Jahre besaß die Familie Mayr das Bummerlhaus. Von 1898 bis 1964 beherbergte das heute der Oberöster reichischen Volkskreditbank gehörige Gebäude eine Eisenhandlung. Den Scherznamen "Bummerlhaus" verdankt das ehemalige "Löwenwirtshaus" dem Steckschild-Löwen über dem mächtigen Portal, den die Steyrer wegen seiner hundeähnlichen Gestalt "Bummerl" naimten. Mit Recht kann das "Bummerlhaus", das zu einem Wahrzeichen der Eisenstadt geworden ist, als das her vorragendste spätgotische Bürgerhaus Österreichs bezeichnet werden. Hier blieb im gesamten Bauwerk die Schönheit spätmittelalterlicher Baukunst bis zum heutigen Tage erhalten. Die OÖ. Volkskreditbank ließ das Bummerlhaus in seinem ursprünglichen Zustand erstehen, so wurden u. a. die gotische Hauskapelle und eine wertvolle Holzdecke freigelegt. Ab Mai 1973 wurde den Besuchern von Steyr das Bummerlhaus zur Besichtigung wieder freigegeben. ja Öffnungszeiten: Montag - Mittwoch Donnerstag Freitag 8.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 16.00 Uhr 8.00 - 12.00 Uhr und 14.00 -17.30 Uhr 8.00 - 14.00 Uhr durchgehend. Führungen: Dienstag 14.30 Uhr. Übrige Zeiten nach Möglichkeit im Einvernehmen mit dem Fremdenverkehrsamt Steyr, Rathaus, Tel. (07252) 23229. STEYR
slerr OBEROSTERREICH FREMDENVERKEHRSVERBAND STEYR A-4400 STEYR, RATHAUS | TEL. (07252) 23229 HEIMATHAUS (MUSEUM) In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts beabsichtigte die Stadt obrigkeit im unteren Teil des Pfarrhofgartens ein Gebäude zu errich ten, das ebenerdig für Fleischbänke, in den oberen Stockwerken für Getreideschüttböden eingerichtet werden sollte. Allein Türkenkriege, Bauernaufstand und Gegenreformation verzögerten die Ausführung des Bauvorhabens. Im Sommer des Jahres 1611 ließ der Magistrat den Bau in Angriff nehmen. Statt der Fleischbänke verpflichtete sich die Stadt eine Salzkammer einzurichten. In dem 1612/13 vollendeten Ge bäude aber eignete sich das feuchte Erdgeschoß keineswegs zur Salz lagerung, weshalb es in der Folgezeit als Wagenremise benützt wurde. Die prächtige Fassade des zweigiebeligen Getreidespeichers, den am 28. Dezember 1628 die Innerberger Hauptgewerkschaft, der im nörd lichen Bereich des steirischen Erzberges ("inner dem Berg") das Eisen wesen unterstand, käuflich erwarb, zeigt über dem Fortal das Fresko "Josephs Brüder khommen in Egypten Traid zu kaufen", den Dop peladler mit dem Wappen der Eisengewerkschaft und reiche Kratz putzverzierungen (Sgraffitos). Der dreigeschoßige Unterbau wird von einem zweigeschoßigen Giebelpaar mit Krüppelwalm bekrönt. Schmiedeeiserne Wasserspeier, ein mächtiges Hauptportal, von zwei Seitenportalen flankiert, vermittelt den Eingang. In den Jahren 1883 bis 1887 besaß den Innerbergerstadel die Österreichische Alpine Montangesellschaft und ab 1887 die Österreichische Waffenfabriksge sellschaft, seit 1909 gehört er wieder der Stadt Steyr. In dem imposanten Bauwerk, das in dem genannten Jahre der Demolierung nahe war, wurden 1912 die heimat geschichtlichen Sammlungen, um 1920 das "Steyrer Kripperl" untergebracht. Wertvolle kunst- und kulturgeschichtliche Sammlungen erwarten heute die Besucher des Museums. Plastiken und Gemälde, alte Einrichtungen und Waffen, die zum Teil in Steyr entwickelt und fabriksmäßig hergestellt wurden, sind zu sehen. Das Eisen bestimmte schon von alters her das Geschick der Stadt. So wird seit mehr als zehn Jahren an dem Auf- und Ausbau eines Eisenmuseums gearbeitet. Berühmt ist die Anton Petermandl'sche Messersammlung, aus derem Bestand rund 500 der schönsten Stücke aus Europa, Asien, Afrika und Amerika dem Besucher zugänglich gemacht wurden. Als Grundstock des Eisenmuseums wurde der 1957 aufgestellte Sensenhammer in seiner technischen Einrich tung genau auf den Stand der Zeit Maria Theresias abgestimmt. Dazu wurden nur Originalstücke verwendet, die fast durchwegs mehr als ein Jahrhundert alt und schon längst außer Gebrauch gekommen sind. Wieder in einem anderen Raum wurde einem heute ausgestorbenen Handwerk mit der Originaleinrichtung einer "Nagelschmiede" ein Denkmal gesetzt. Öffnungszeiten: November bis März Mittwoch bis Sonntag, 10.00 - 15.00 Uhr April bis Oktober Dienstag bis Sonntag, 10.00 -15.00 Uhr STEYR
Resthot Gleink Steyr-Daiinler Puch AG Hauptrep. Stadtteil Münichhoiz HTL LA Stadion Sporthall m Eisiaufptatz Stadtteil Tabor BMW Motoren Gesellschaft ' vVien -0 Stadtbad {Freibad Hallenbad Sauna) Museum Arbeilswell ' Fußweg zum Museum ^ \ v.zmullerstraöe Freibad mmschule Steyr-Daimler Puch AG Christkindl Handels kammer f Hotel - Restaurant MInichmayr Haratzmüllerstraße 1 - 3 Hotel - Restaurant Mader Stadtplatz 36 Motel Pension Maria Reindigutstraße 25 Hotel Froschauer Arbeiterstraße 16 Garsten o m Schwimmbad Ennstat GARSTEN Ternberg Losenstein Weyer Gasthof „Zum goldenen Ochsen" Stadtpiatz 35 Hotel garni Nagl Kollergasse 1 Hotel im Park Eisenstraße 18 Gasthof „Schwechaterhof" Leop. Werndlstraße 1 Steyr AUSTRtA ## %% terreich UPPER AUSTRIA
O Rathaus, Stadtplatz Nr. 27, erbaut 1765 — 1778v. Gotttiard Hayberger, Bürgermeister und Baumeister in Steyr; besonders bemerkenswertes Bauwerk des österr. Rokoko. O „Bummerlhaus", Stadtpiatz Nr. 32, Wahrzeichen von Steyr, Kleinod spätgot. Baukunst, erbaut im späten 15. Jahrhundert, 1970 — 1973 renoviert und im ursprüngi. Zustand erhalten. Scherzname „Bummerihaus" wegen des hundeähni. Aus sehens des Steckschiides am ehem. Gasthaus „Zum Goldenen Löwen", O Ehemalige Dominikanerkirche (Marienkirche) Stadtpiatz (neben Postamt), ursprünglich gotisch, im 17. Jahrhundert barockisiert, 1642 — 1647 Neubau der Kirche, vorerst mit Kloster ausgestattet, nach Aufhebung 1785 Verbleib des Kirchenbaues, 1976 generelle Restaurierung des inneren. O „Innerberger Stadel", Grünmarkt Nr. 26, erb. 1612, interess. Renaissance-Doppeigietieibau, reicher Sgrafittoschmuck, einst Lebensmittel- und Getreidespeicher, später Sitz der „innerberger-Eisengewerkschaft". Heute städt. Museum: Reiche kunst- und kulturgeschichtliche Sammlungen wie Sensenhammer, Nageischmiede, Messersammiung u.a. Das Gebäude beherbergt das „Steyrer Kripperi", das letzte Stock puppentheater Mitteleuropas. O Stadtplarrkirche am Brucknerplatz, gotisches Bauwerk der Wiener Dombauhütte, 1443 von Hans Puchsbaum begonnen (Dombaumeister zu St. Stephan/Wien). Im benachbarten Mes nerhaus war Anton Bruckner oft zu Gast. Südlich gelegene spätgotische Margarethenkapelle mit bemerkenswertem Dach reiter. O Werndl-Denkmal, Handel-Mazetti-Promenade, Begrün der der Österr.-Waffenfabriks-Gesellschaft (heutige SteyrDaimler-Puch AG), Standbild und Arbeiterfiguren von beson derer Lebensechtheit, geschaffen v. Viktor Tilgner 1894. O Schloß Lemberg, am Zusammenfluß von Enns und Steyr, um 980 als „Styraburg" erstmals genannt, ab 1666 im Besitz der Grafen Lemberg. Wiederaufbau als Barockschloß nach Stadtbrand 1727. O Zwischenbrücken und Enge-Gasse. Vereinigung der Flüsse Enns und Steyr, Panorama-Blick auf sog. Ortskai, Wasserturm von 1572 mit Hochwassermarken. Enge-Gasse — Verbindung zum Stadtplatz u. mit sehenswerten Hausfassaden verschiedener Stilrichtungen. O Michaeler-Kirche, am linken Ufer der Steyr, gegenüber Zwischenbrücken, 1635 als Jesuitenkirche erbaut, bemerkens wertes Giebelfresko; links von der Kirche ehemalige Bürger spitalskirche mit Bürgerspital — Stiftung der Königin Elisabeth Anfang 14. Jahrhundert. Dunkl-Hof, Kirchengasse 16, spätgotisch, bemerkens werter Arkadengang, stimmungsvoller Hof in Steyr. o Schnallentor, am Schnallenberg, oberhalb Gleinkergasse, erbaut 1613, ehem. Stadt- u. Mauttor, reicher SgraffitoSchmuck (Kratzputzornamentik). o Tabor, oberhalb der MIchaelerkirche, ehem. Feuerwach turm, Name stammt von Belagerung durch das tschech. Söl dnerheer 1467 (tschech. Tabor = Festung), schöner Aussichts punkt, seit 1957 Restaurant. Wallfahrtskirche Christklndl, 3 km südwestlich von Steyr, bemerkenswertes barockes Bauwerk, 1702 begonnen von O.A. Carlone, vollendet von J. Prandtauer, heute berühmte Wall fahrtskirche mit Weihnachtssonderpostamt. o Stiftskirche Garsten, 2 km südl. von Steyr, in der Gemeinde Garsten, ehem. Klosterkirche mit reichhaltiger barocker Innen ausstattung, bedeutende Kunstschätze, ehem. Klostergebäude seit 1850 Strafvollzugsanstalt. O St. Ulrich - Damberg, südöstlich von Steyr gelegen, spät gotische Pfarrkirche (1493). Damberg, 811 m — 5 km hinter St. Ulrich, mit neuer Aussichts warte herrlicher Panoramablick über die Stadt und das Umland. o „Museum Arbeitswelt" im Wehrgraben, welches die techni sche Entwicklung seit Beginn der Industrieallsierung und ihre Aus wirkungen auf Leben, Arbeit und Kultur der Bevölkerung darstellt. O Town-hall, Stadtplatz No. 27, built 1765 — 1778, designed by Gotthard Hayberger, mayor and architect in Steyr. One of the most remarkable examples of the rococo building style in Austria, © „Summer/haus" Stadtplatz No. 32, landmark of Steyr, jewel of late-Gothic architecture. Built towards the end of the 15th Century. Renovated 1970 — 1973, preserved in original style. Nickname „Bummerlhaus" derived from the inn-signboard „To the Golden Lion", which resembles a little dog. O Former dominican church (Marienkirche), Stadtplatz (near the post-office). Original Gothic building, restored as a baroque church in the 17th Century. Rebuilt 1642 -1647. Atfirst establishment of a convent, after its suppress in 1785 only the church remains. 1976 general renovation of the interior. O „Innerberger Stadel", Grünmarkt No. 26, built in 1612, interestlng double-gabied renalssance building, rieh in sgraffito decoration, formerly a granary, later seat of the „Innerberger Eisengewerkschaft". Today — The Municlpal Museum: Exhiblts relating to folklore, the history of art and civilisatiori, a scythe forge, a nailsmithy and a knife collection. The building also houses the last mechanical stick-puppet show in Centrai Europe. O Parish Church of Steyr, situated on „Brucknerplatz", lateGotic building, a remarkable exemple of VIennese-cathedral architecture. Begun in 1443 by Hans Puchsbaum (architect of St. Sephahs in Vienna). Anton Bruckner was often guest in the neighbouring sacristan house. St, Margaret's Chapel (lateGothic) south of the parish-church has a gracefui ridge-turret spire. O Werndl Memorial, on the Handel-Mazetti-Promenade. Werndl was founder of the „Österreichische-WaffenfabriksGesellschaft" (now Steyr-Daimler-Puch Ltd.). His statue and figures of his workers are remarkably lifelike — they are the work of Viktor Tilgner (1894). © Lemberg Castle, first mentioned as the „Styraburg" in 980, towers above the confluence of the rivers Enns and Steyr. Became property of the Gounts of Lamberg In 1666, restored asa baroque castle in 1727 after an extensive town-fire. © Zwischenbrücken and Enge-Gasse. Confluence of the rivers Enns and Steyr, good-view of so-calied town-quay, water tower (1572) with Its high-water marks. Enge Gasse connecting street leading to the Town-Square, with remarkable house facades in various building styles. O St. Michael's Church, situated on the left bank of the river Steyr, opposite „Zwischenbrücken". Built as a Jesuit Church in 1635, remarkable gable-fresco painting. To the left, in front of the church: former hospital church with former hospital (Bür gerspital). Endowed by Oueen Elisabeth —early 14th Century. 0 Dunkl-Hof, Kirchengasse 16, late-Gothic, arcaded passageway, most attractive courtyard in Steyr. 0 Schnallentor, former city and toll-gate, bullt 1613, situated on Schnallenberg at the end of Gleinker Gasse, rieh sgraffito decoration. 0 „Tabor", former fire-wath tower, Stands above St. Michaef s Church. The name „Tabor" (Czech-fortification) is derived from the encampment of Bohemian mercenaries in 1467. Since 1957 a restaurant — wonderfui view from the terrace. 0 Pllgrimage Church of Christklndl, situated 3 km south-west of Steyr, remarkable baroque building, begun by C.A. Carlone (1702), finished by J. Prandtauer. Today world famous for its Christmas-post-office. O Parish Church at Garsten, situated 2 km south of Steyr in the market town of Garsten, former Collegiate Church of Benedictine Abbey. Rieh baroque interior, considerable worksof art. The former monastery buildings have been a penitentiary for men since 1850. O St. Ulrich - Damberg. Village situated south-east of Steyr, slightly elevated, Parish Church — late-Gothic (1493). Damberg mountain 5 km from St. Ulrich with new look-out tower, wonderfui views of the town and Its surrounding countryside. 0 „Museum Arbeitswelt", Wehrgraben. Shows the technical development of industry and Its influence on life, work and culture of men.
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